“Schwefel ist oft Thema bei Diskussionen über Wein. Er spielt an verschiedenen Orten eine Rolle.“
Schwefel in unserem Rebberg.
Gegen den aggressiven echten Mehltau, eine Pilzkrankheit der Rebe, wird elementarer Schwefel eingesetzt. Bei unserem Anbau ist das Ziel auf Schwefel möglichst zu verzichten.
Mit der Kombination von Schwefel und Kalium-Bicarbonat (im Volksmund Backpulver genannt) können wir die Raubmilben im Rebberg besser schützen und den Schwefel reduzieren.
Schwefel im Wein.
Da Schwefel in Eiweissen vorhanden ist, enthält letztlich Wein immer auch Schwefel. Bei der Gärung können verschiedene Schwefelverbindungen entstehen, die teilweise unangenehme Geruchs- oder Geschmackseigenschaften erzeugen können (Böckser). Schwefel in Form von schwefliger Säure (Sulfit) wird bei der Weinbereitung als Konservierungsmittel zugesetzt. Dies ist aktuell der einzige Zusatzstoff im Wein, der deklariert werden muss. Unser „drü wiissi“ enthält keinen zugesetzten Schwefel, nur die natürlicherweise vorhandenen Schwefelspuren. Deshalb steht auf unserem Naturwein: kann natürliche Sulfite enthalten.
